NVIDIA GeForce 6600GT: Altes Eisen oder gutes Angebot?


NVIDIA GeForce 6600GT: Altes Eisen oder gutes Angebot?

Das Rad der Zeit dreht sich schnell in der Computerindustrie. Was gestern noch High-Tech war ist oft morgen schon nur noch Elektroschrott.
Doch oft geht der Fortschritt nur in kleinen Tippelschritten und die Hersteller gießen lieber mal ein paar Zwischenversionen mit nur kleinen Verbesserungen, anstatt sofort die große Revolution aus der Tüte zu holen. So können sie ihren Kunden gleich zweimal ein neues Produkt verkaufen.

Muss man daher jeden neuen Chip gleich hinterherrennen? Oder reicht auch das günstigere Vorgängermodell noch aus?

In diesem Artikel möchte ich euch daher einen alten Bekannten näher bringen, unter anderen Gesichtpunkten als es übliche Tests sonst tun.

Der NVIDIA GeForce 6600GT Grafikchip, oder Grafikprozessoreinheit (engl. GPU), wurde bereits Ende 2004 auf den Markt gebracht und gehört zur NV 40 Familie, der Nachfolgegeneration der umrühmlichen GeForce FX Karten.
Die GeForce 6600GT Grafikkarten waren die schnellsten Vertreter der Mittelklasse und lagen unterhalb der GeForce 6800xx Karten, die deutlich teurer, größer und lauter waren.

Auf dem Papier glänzt der NV 43 Chip mit diesen Daten:

Chip
GeForce 6600GT / NV 43
Shader Model
3.0
Geometrie Pipelines
3
Pixel Pipeline
8
Raster Operation Units
4
Chiptakt 2D / 3D
300 MHz / 500 MHz
Speichertakt
500 MHz
Speicherbus /-typ
128 Bit GDDR3
Fertigungsprozess
110 nm
Anzahl Transistoren
146 Mio.
Chiphersteller
TSMC
Markteintritt
September 2004



Die 6600GT Modelle sind meistens mit 128 MebiByte (128 * 2^30 Byte = 134217728 Bytes) Grafikspeicher ausgestattet. Der Chip selber hat nur ein PCIe Interface, es gibt die Karten aber auch als AGP Ausführung, die dann einen zusätzlichen AGP-PCIe Übersetzungschip haben.










nächste Seite
Inhaltsverzeichnis
Seite 1 - Einleitung
Seite 2 - Photos
Seite 3 - Treiber
Seite 4 - Benchmarks (ET, UT2004)
Seite 5 - Benchmarks (Legends, Doom 3)
Seite 6 - Benchmarks, Analyse
Seite 7 - Screenshots AA/AF
Seite 8 - Energieverbrauch, Fazit